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Format · Workshop

DRP — Dashboard Requirement Process

Ein strukturierter Weg von der ersten Idee zur belastbaren Dashboard-Anforderung.

Warum Anforderungen scheitern

„Wir brauchen ein Dashboard für den Vertrieb" ist keine Anforderung, sondern ein Wunsch. Zwischen Wunsch und Umsetzung fehlt der Schritt, in dem geklärt wird, welche Entscheidung getroffen werden soll, von wem, wie oft und mit welchem Handlungsspielraum. Genau diesen Schritt strukturiert der DRP.

Die Stationen

Entscheidungskontext klären, Adressaten benennen, Kennzahlen aus Entscheidungen ableiten statt aus Verfügbarkeit, Datenrealität prüfen, Prototyp bauen, Anforderung schriftlich fixieren. Jede Station hat ein Ergebnis, das die nächste voraussetzt — deshalb lässt sich keine überspringen, ohne dass es später auffällt.

Rollen sauber trennen

Fachbereich verantwortet die Frage, Datenbereich die Antwortfähigkeit, Umsetzung die Form. Werden diese Rollen vermischt, entstehen Dashboards, die niemandem gehören — und die nach sechs Monaten niemand mehr öffnet.

Aus der Projektpraxis zum übertragbaren Prozess

Der DRP ist kein theoretisches Modell. Er ist das Vorgehen, das ich aus Beratungserfahrung und konkreter Projektarbeit zu einem strukturierten Prozess gemacht habe — mit einem Ziel: dass Dashboards in Unternehmen nachhaltig und wirksam eingeführt werden statt als Einzelstück zu entstehen und nach kurzer Zeit wieder liegenzubleiben.

Verankerung braucht mehr als Umsetzung

Ob ein Dashboard trägt, entscheidet sich selten an der Technik. Es braucht internes Marketing für das Vorhaben, Trainings und Schulungen, Ansprechpartner und Communities, in denen Fragen und Erfahrungen weitergegeben werden. Wird dieser Teil ausgelassen, bleibt auch ein sauber gebautes Dashboard ein Einzelstück. Dieses Vorgehen ist auch als Beitrag im TDWI-Buch veröffentlicht.

Als Workshop-Produkt

Der DRP lässt sich als geführter Workshop für ein konkretes Vorhaben durchführen oder als Prozess im Haus verankern, inklusive Vorlagen und Moderationsleitfaden.

Bevor gebaut wird, muss klar sein, welche Entscheidung das Reporting tragen soll.

Unverbindliches Erstgespräch